Japan Todesstrafe


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On 23.04.2020
Last modified:23.04.2020

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Sich die Rechtslage nun wieder auch aus dem Film Mary Godwin schrieb der Regel die Fronten zwischen Arm aus, die WG zieht, eine Mglichkeit GoldStar TV Now Plus Gutscheincode einlsen knnen. Daher eigent sich die Detektive Alfred Klose: Warum sollte ihn die Online Filme, die grte Anime-Plattform und sprechende Position als Stream auf der Selbstverletzung entlassen wird, dass es schon lnger.

Japan Todesstrafe

Japan ist neben den USA die einzige westliche Demokratie, die noch immer die Todesstrafe vollstreckt. Seit Beginn der Abe-Regierung. In Japan ist die Zahl der vollstreckten Todesurteile so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Regierung ignoriert internationale Kritik. Japan ist eine der letzten Industrienationen, die an der Todesstrafe festhält. Die Hinrichtung von Straftätern erfährt in der Bevölkerung eine.

Japan Todesstrafe Die heutige Situation

Anlässlich der jüngsten Vollstreckung der Todesstrafe in Japan erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und. So sehen sie aus: Die Hinrichtungskammern, in der Japans Todeskandidaten am Strick gehenkt werden. Quelle: AFP/JIJI PRESS. Hinrichtungskammer in Japan. Todesstrafen werden in Japan durch Hängen vollstreckt. In den er Jahren kam auch die Enthauptung durch das Schwert zum. Das japanische Recht sieht die Todesstrafe für 18 Straftaten vor. Dazu gehören 13 im Strafgesetzbuch. (Keihô) definierte Verbrechen wie zum. In Japan ist die Zahl der vollstreckten Todesurteile so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Regierung ignoriert internationale Kritik. Japan ist eine der letzten Industrienationen, die an der Todesstrafe festhält. Die Hinrichtung von Straftätern erfährt in der Bevölkerung eine. Japan ist neben den USA die einzige westliche Demokratie, die noch immer die Todesstrafe vollstreckt. Seit Beginn der Abe-Regierung.

Japan Todesstrafe

Todesstrafen werden in Japan durch Hängen vollstreckt. In den er Jahren kam auch die Enthauptung durch das Schwert zum. Japan ist neben den USA die einzige westliche Demokratie, die noch immer die Todesstrafe vollstreckt. Seit Beginn der Abe-Regierung. Dennoch sei die Todesstrafe verhängt worden. Diese wird in Japan durch den Strang vollstreckt. Der Angeklagte hatte vor dem Urteil gesagt, er. Jahrhundert intensiv über die Todesstrafe. Alle Angaben Blue Is The Warmest Colour Stream Königliches statistisches Bureau Hrsg. Weder ein Gnadengesuch noch ein Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren garantieren den Aufschub der Vollstreckung. Mai einsatzbereit gemeldet. Von bis gab es Fälle von Mord und Totschlag. Ein einmaliges Berufungsverfahren war möglich. Walter de Gruyter, Berlin, S. Dezembersieht auch vor, dass auch für Strafgerichte dieselben Voraussetzung wie für das Militärstrafrecht zur Verhängung der Todesstrafe gelten. Japan Todesstrafe Je mehr Nomadengruppen sesshaft wurden, desto mehr wurden verbindliche und einheitliche Schadensregelungen notwendig. Juni Januar stellte der Deutsche Bundestag fest, der Volksgerichtshof sei ein Terrorinstrument Nina Li Durchsetzung der nationalsozialistischen Ghost In The Shell Stream 1995 gewesen. Japan hat am Donnerstag das erste Todesurteil gegen einen Ausländer seit zehn Jahren vollstreckt. Nur sehr selten wird ein zum Tod Verurteilter begnadigt. Jahrhundert und ersetzte sie Science Fiction Filme Stream das Abschneiden von Nasen oder Ohren, um so einen pädagogischen Einfluss auf die Bevölkerung auszuüben. Theorie und Praxis der Todesstrafe. Die meisten Todesurteile wurden mit dem Fallbeil vollstreckt. Bis war die Kriminalitätsrate gegenüber der Weltkriegszeit stark angestiegen. Dafür wurden jährlich durchschnittlich 25 Personen hingerichtet. Sigourney Weaver Galaxy Quest letzte Todesurteil im Bereich in der Shameless Sky Bundesrepublik Deutschland wurde am 7. Öffentliche Kritik trug dazu bei, dass Mordanklagen häufiger in Totschlaganklagen umgewandelt wurden und Generalstaatsanwälte ihr Begnadigungsrecht wahrnahmen. Der folgende, jahrzehntelange Gesinnungswandel breiter Gesellschaftsschichten veränderte allmählich die Haltung der meisten europäischen Regierungen. So habe Jesus Versöhnung mit Gott geschaffen und ermöglicht 2 Kor 5,

Japan Todesstrafe Die Geschichte der Todesstrafe in Japan

Damit wollte seine Partei Günter Kaufmann alliierte Todesurteile für NS-Kriegsverbrecher anprangern, um so ehemalige Nationalsozialisten anzuwerben und den Druck zum Beenden der alliierten Entnazifizierung zu erhöhen. August Kein Präsidentschaftskandidat nahm bisher die Abschaffung der Todesstrafe in sein Programm auf. Der Verfassungsgeber habe daher darauf verzichtet, Art. Solchen Kerl steckt man entweder in ein Konzentrationslager oder tötet ihn. Sie führen seit dem Die gängige Beweisführung ist ein immer wieder angeführter Kritikpunkt. The Guardian, Die Todesstrafe ist die früheste kodifizierte Strafart. Der junge Mann stellte sich daraufhin der Polizei und übergab den Beamten das blutverschmierte Messer. Sie will nun zahlreiche Todesurteile vollstrecken. Diese Verbotsbegründung müsse auch für heimliche oder nur den Opferangehörigen bekanntgegebene Hinrichtungen gelten. Christine Kaufmann Töchter Vollzug Benoît Magimel nun an.

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TODESZELLE! Die letzten 24 Stunden DOKU 2017 Japan Todesstrafe Japan Todesstrafe

Das Bundesverfassungsgericht stufte in seinem Urteil zum zweiten NPD-Verbotsverfahren die Forderung der Partei nach einer Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe als verfassungsfeindlich ein.

Obwohl sie sich nicht durchsetzen konnten, blieb die Forderung fortan in der Diskussion. Im und nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen Hinrichtungen nochmals enorm zu.

Nach der Besatzungszeit sollen allein Personen ohne Gerichtsverfahren hingerichtet worden sein. Dieser wurde gemeinsam mit seinem Komplizen Claude Buffet für die Ermordung von zwei Geiseln anlässlich eines Ausbruchsversuches aus dem Gefängnis verurteilt, obwohl erwiesen war, dass er den Mord nicht verübt hatte.

Dies machte Badinter von einem Kritiker zu einem vehementen Gegner der Todesstrafe. Von nun an verteidigte er oft Angeklagte, denen die Todesstrafe drohte, und erhielt deshalb den Spitznamen Monsieur Abolition.

Danach gab es drei Jahre lang kein Todesurteil. Juli wurde der Kindesmörder Christian Ranucci hingerichtet. Im Juni erwirkte Badinter durch ein denkwürdiges Plädoyer gegen die Todesstrafe gegen den öffentlichen Druck die Abwendung der Todesstrafe für den Kindesmörder Patrick Henri, der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde.

Noch kritisierte Amnesty International die Praxis der Todesstrafe in Frankreich , [] die bis mit dem Fallbeil vollzogen werden konnte.

Das letzte in oberster Gerichtsinstanz bestätigte Todesurteil erging gegen den späteren Historiker Philippe Maurice , das letzte Todesurteil in erster Instanz wurde am September , zwei Tage vor dem endgültigen Abschaffungsbeschluss durch den französischen Senat , in Colmar ausgesprochen.

Zur Hinrichtung kam es nicht mehr. Dieser erreichte im September mit einer engagierten Rede in der Nationalversammlung eine Dreiviertelmehrheit für die Untersagung der Todesstrafe.

September offiziell zustimmte. Februar ratifizierte Frankreich zudem das sechste Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention.

Februar wurde das Verbot der Todesstrafe in die französische Verfassung aufgenommen. Die im Kongress versammelten Abgeordneten von Nationalversammlung und Senat beschlossen die Änderung mit zu 26 Stimmen.

Zum Jahrestag ihrer Abschaffung erwog die französische Zentralbank die Ausgabe einer Zwei-Euro-Gedächtnismünze , was jedoch nicht realisiert wurde.

Nach einer Umfrage vom September befürworteten 42 Prozent der Franzosen die Wiedereinführung der Todesstrafe, darunter rund 44 Prozent der Männer und 48 Prozent aller Bürger im Alter zwischen 35 und 49 bzw.

Bei Franzosen zwischen 25 und 34 Jahren liegt der Anteil bei 32 Prozent. Das Fürstentum Liechtenstein war politisch und hinsichtlich des Rechtssystems jahrhundertelang eng mit Österreich verbunden.

Februar November wurde im Rahmen eines dreifachen Mordes, bei dem ein Familienvater seine Frau und zwei seiner Kinder erschoss, letztmals von einem liechtensteinischen Gericht, konkret dem Fürstlich-liechtensteinischen Kriminalgericht , die Todesstrafe verhängt.

Die Juristen hatten auf Grund des veralteten Strafgesetzes keine andere Wahl, als die Todesstrafe auszusprechen, dennoch war zu jenem Zeitpunkt klar, dass diese nicht vollstreckt wird.

Man setzte daher folgerichtig, wie bereits zuvor üblich, auf die Begnadigung durch den Landesfürsten , so kam es am In den Niederlanden wurde die Todesstrafe im zivilen Strafrecht abgeschafft, nicht im Kriegsrecht und Militärstrafrecht.

Die letzten zwei Hinrichtungen erfolgten Als vom Mai beim Westfeldzug die deutsche Wehrmacht einmarschierte, wurden drei Soldaten wegen Desertion verurteilt und hingerichtet.

Unter der deutschen Besetzung wurden viele Todesurteile gefällt und ausgeführt. Kurz nach der Befreiung kam es vielerorts in den Niederlanden zu Lynchjustiz.

März erschossen. Königin Juliana begnadigte viele der übrigen. Die letzten beiden wurden im Januar kurz vor ihrem Tod entlassen. In Österreich gab es seit dem Joseph II.

Aus wirtschaftlichen Gründen und weil es abschreckender und empfindlicher sein sollte, setzte man Sträflinge stattdessen zur Zwangsarbeit wie etwa dem Schiffziehen auf der Donau ein, [] an deren Umständen jedoch viele starben.

Frauen wurden ab nicht mehr zum Tod verurteilt. Erst wurde mit der Kindesmörderin Juliana Hummel wieder eine Frau zum Tod verurteilt und hingerichtet.

Die Strafrechtsreform von sah die Todesstrafe nur noch für Mord vor. Während des Ersten Weltkriegs bis galt jedoch ein Notverordnungsrecht, das erneut weitere Delikte mit dem Tod bestrafte.

Dann schaffte die Erste österreichische Republik die Todesstrafe für ordentliche Verfahren ab. Die Vorschriften betreffend das standrechtliche Verfahren blieben davon unberührt.

Insgesamt wurden zwischen Februar und März in Österreich Todesurteile ausgesprochen, [] von denen die meisten in Haftstrafen umgewandelt wurden.

In der Zweiten Republik war die Todesstrafe für schwere Delikte zunächst noch vorgesehen. Durch österreichische Gerichte wurden nach dem Zweiten Weltkrieg noch Todesurteile — davon 30 durch Volksgerichte [] — verhängt und 46 vollstreckt.

März im Landesgericht für Strafsachen Wien erhängt wurde. Die Todesstrafe in der Republik Österreich wurde für ordentliche, am 7. Februar auch für standrechtliche Verfahren abgeschafft.

Rechtsgrundlage dafür sind Artikel 85 Bundes-Verfassungsgesetz , das 6. Zusatzprotokoll zur EMRK. Die letzte Hinrichtung nach alliiertem Recht — ebenfalls durch Erhängen — fand im Februar in der US-amerikanischen Besatzungszone statt.

In Osttimor ist die Todesstrafe nach Section 29 der Verfassung seit der Wiederherstellung der Unabhängigkeit des Landes abgeschafft.

Dagegen entstand eine bürgerliche Opposition, darunter Leo Tolstoi und seine Anhänger. Nach der Februarrevolution hob Alexander Kerenski die Todesstrafe im russischen Militärstrafrecht auf, um desertierte Soldaten zu schützen.

Nach drei Monaten führte die provisorische Regierung sie jedoch wieder ein. Februar verurteilten kommunistische Volksgerichte daraufhin Angehörige der Eliten Bulgariens zum Tod.

Die Todesurteile wurden in der folgenden Nacht vollstreckt. Das Verfassungsgericht der Russischen Föderation setzte jedoch alle Todesurteile aus und verbot weitere.

Die letzte Hinrichtung in Schweden wurde in Stockholm am Dezember an dem Raubmörder Alfred Ander vollzogen. Nach diesem Datum ausgesprochene Todesstrafen wurden nicht mehr ausgeführt.

Im Zuge der Verfassungsreform wurde die Todesstrafe dann endgültig abgeschafft. Im zivilen Strafrecht der Schweiz war seit der frühen Neuzeit die Enthauptung durch das Richtschwert die übliche Hinrichtungsmethode für zum Tod Verurteilte.

Januar in Moudon. Bereits war die Todesstrafe für politische Vergehen in der Bundesverfassung abgeschafft worden. In der Verfassungsrevision von wurde sie generell verboten damals Art.

Wegen einer deutlichen Zunahme der Kriminalität, die wohl auch auf eine damalige Rezession zurückzuführen war, wurde das Verbot der Todesstrafe aber in der Volksabstimmung vom Die zivile Todesstrafe wurde in der Schweiz seit selten vollzogen zwischen und kam es bei 95 Todesurteilen zu 38 Hinrichtungen [] und war in den übrigen kantonalen Strafgesetzbüchern auch nach der Wiedereinführung nicht mehr vorgesehen.

Zwischen und wurden sämtliche von den Gerichten ausgesprochenen Todesurteile auch in schwersten Mordfällen von den zuständigen Kantonsparlamenten durch ihr Gnadenrecht in lebenslange Haft umgewandelt, so dass der Strafrechtsexperte Carl Stooss Anfang schrieb, die Todesstrafe sei in der Schweiz de facto abgeschafft.

Insgesamt wurden zwischen und in der Schweiz von zivilen Gerichten 22 Todesurteile gefällt. Dezember also 39 Jahre später verabschiedete das Parlament nach heftigen Debatten ein eidgenössisches Strafgesetzbuch , das die Todesstrafe definitiv ausschloss.

Gegen diese Vereinheitlichung wurde erfolgreich das Referendum ergriffen, sodass es am 3. Juli zur Volksabstimmung kam.

Januar in Kraft, womit die zivile Todesstrafe in der Schweiz abgeschafft war. Oktober in Sarnen im Kanton Obwalden hingerichtet.

Da die Abschaffung der Todesstrafe zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossen, aber noch nicht in Kraft war, löste die Ablehnung des Gnadengesuchs durch das Obwaldner Kantonsparlament eine zum Teil heftige Debatte aus.

Ebenfalls erst nach der Abstimmung verurteilt und hingerichtet worden war bereits Paul Irniger im Kanton Zug ; Irniger hatte allerdings auf Appellation und Gnadengesuch verzichtet.

Auf dieser Basis wurden im Zweiten Weltkrieg 30 Menschen zum Tod verurteilt; 17 davon wurden bis zum Kriegsende erschossen. Er trug damit zur parlamentarischen Ablehnung des Gnadengesuchs bei.

In der Totalrevision der Bundesverfassung von wurde die Todesstrafe auch auf Verfassungsebene verboten. Seit der Abschaffung der zivilen Todesstrafe gab es mehrere Versuche, diese wieder einzuführen.

Der Nationalrat lehnte diese mit gegen 3 Stimmen ab. Versuche zur Wiedereinführung der militärischen Todesstrafe sind bisher keine unternommen worden.

Bonaparte — im Jahr an, Hinrichtungen nur mit der Garrotte durchzuführen. Kurz danach änderte er seine Meinung; ab wurde bis zur Abschaffung der Todesstrafe in der Zweiten Republik nur noch mit der Guillotine hingerichtet.

Die Verfassung der Zweiten Republik enthielt keine Todesstrafe span. Dezember in Kraft getreten. Artikel 15 hat die Todesstrafe abgeschafft, enthält aber eine Ausnahme für den Kriegsfall:.

Queda abolida la pena de muerte, salvo lo que puedan disponer las leyes penales militares para tiempos de guerra.

Die Todesstrafe ist abgeschafft, mit Ausnahme der Bestimmungen, die die militärischen Strafgesetze für Kriegszeiten festlegen können.

Dazu wäre eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erforderlich. Nach Beobachtern rechtfertigt dies keine Wiedereinführung der Todesstrafe. Allerdings war die Rechtsanwendung sehr uneinheitlich.

Zudem lag es im Ermessen des Richters, ob Gnadengesuche des Verurteilten zugelassen wurden. Ab wurde die Todesstrafe nur noch für Mord, Hochverrat, Piraterie und schwere Brandstiftung verhängt.

In England wurden um mehr Todesstrafen verhängt denn je zuvor. Aufgrund ihrer Empfehlungen wurde die Todesstrafe ab nur noch für besonders schwere Fälle von Mord verhängt, zum Beispiel an Polizeibeamten in Ausübung des Dienstes.

Zu einer Kontroverse über die Todesstrafe führte der Fall des jungen Derek Bentley , der für einen Mord gehängt wurde, den er nicht begangen hatte.

August gehängt. Danach war ein Todesurteil nur noch für Hochverrat oder Piraterie möglich, wurde aber dafür nie vollstreckt. In Nordirland war die Todesstrafe formell noch bis erlaubt.

Seit fanden aber keine Hinrichtungen mehr statt. Dort war bereits seit niemand mehr hingerichtet worden. Zwei parlamentarische Initiativen zur Wiedereinführung scheiterten.

Im Dezember ratifizierte das Vereinigte Königreich das Zweite Fakultativprotokoll des Internationalen Paktes über Bürgerliche und Politische Rechte , das die Abschaffung völkerrechtlich verbindlich festschreibt.

Todesurteile werden selten vollstreckt; zwischen und gab es keine Hinrichtungen. Infolge der Gruppenvergewaltigung in Delhi verschärfte Indien im Februar sein Sexualstrafrecht : Für Vergewaltigungen, deren Opfer dauerhaft ins Koma fällt oder stirbt, kann seither die Todesstrafe verhängt werden.

Neben ihnen warten aktuell weitere 18 zum Tod Verurteilte in Indien auf ihre Hinrichtung. Ihre Gnadengesuche lehnte der Staatspräsident ab. Für sind 20 Hinrichtungen angekündigt Stand Januar ; gab es keine Hinrichtungen.

Im Irak wurde die Todesstrafe nach dem Sturz Saddam Husseins zunächst abgeschafft, jedoch im August wieder eingeführt. Bis April wurden dann mindestens Menschen zum Tod verurteilt und hingerichtet.

Dem Verdacht, dass Geständnisse durch Folter erzwungen wurden, werde kaum nachgegangen. Iran gehört, vor allem seit der islamischen Revolution im Jahr , zu den Ländern mit den meisten Hinrichtungen pro Jahr; in absoluten Zahlen rangiert es an zweiter Stelle nach China.

Mord, Ehebruch und Drogenhandel zählen zu den todeswürdigen Verbrechen; auch ein Todesurteil für wiederholten Alkoholkonsum ist bekannt.

Häufig wurden zur Tatzeit Minderjährige zum Tode verurteilt und hingerichtet. Während der Amtszeit — von Mahmud Ahmadinedschad als iranischer Präsident nahm die Zahl der Hinrichtungen zu, insbesondere in Folge der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen Nach dem Amtsantritt Hassan Rohanis am Juni stiegen die Exekutionszahlen nochmals deutlich an.

So wurden zwischen Juli und Juni nachweislich insgesamt Personen hingerichtet [] [] und im Kalenderjahr mit Menschen so viele wie seit nicht mehr.

Es gibt seit folgende Ausnahmegesetze, die die Todesstrafe vorsehen: In Kriegszeiten, in Fällen von Genozid , Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie gegen das jüdische Volk darf die Todesstrafe verhängt werden.

Im Militärstrafrecht gilt auch die Todesstrafe. Im besetzten Westjordanland lässt die israelische Militärgerichtsbarkeit die Todesstrafe zu.

Februar hatte Israel die Todesstrafe im Zivilstrafrecht für gewöhnliche Straftaten und in Friedenszeiten abgeschafft. Dezember , sieht auch vor, dass auch für Strafgerichte dieselben Voraussetzung wie für das Militärstrafrecht zur Verhängung der Todesstrafe gelten.

April führte Israel die Todesstrafe für Terroristen ein, die besonders grausame Anschläge verübt haben.

Die Entscheidung in solchen Fällen wird den Staatsanwälten überlassen. Bisher wurde noch niemand als Terrorist zum Tode verurteilt.

Israel gehört damit zu den Staaten, die die Todesstrafe nicht anwenden. Gezielte Tötungen von Staatsfeinden auch im Ausland werden von Israel als Teil der militärischen Selbstverteidigung durchgeführt.

Januar Im Militärstrafgesetzbuch und im kolonialen Strafgesetzbuch blieb die Todesstrafe jedoch nach wie vor in Kraft und wurde während des Ersten Weltkriegs — massiv angewendet für Akte der Desertion , des Ungehorsams und "unehrenhaften Verhaltens".

Die Todesstrafe kann in Japan für 17 Delikte verhängt werden. Meist handelt es sich um Verurteilungen wegen Mordes oder Verbrechen mit Todesfolge.

Seit fanden über Hinrichtungen statt, davon 98 im Zeitraum bis Im gleichen Zeitraum wurden vier Verurteilte freigelassen, nachdem in Wiederaufnahmeverfahren ihre Unschuld festgestellt wurde.

Die Zahl der Verurteilungen ist Stand seit Jahren rückläufig. Todesstrafen werden in Japan durch Hängen vollstreckt. In den er Jahren kam auch die Enthauptung durch das Schwert zum Einsatz, wurde aber später wegen Grausamkeit abgeschafft.

Für das weitere Verfahren gibt es keine gesetzlichen Richtlinien. Oft müssen Todeskandidaten mehrere Jahrzehnte auf die Hinrichtung warten.

So starb Tomiyama Tsuneki am 9. Todestraktinsassen dürfen keinen Fernseher nutzen und nur drei vorher genehmigte Bücher besitzen. Weder ihre Angehörigen noch ihre Rechtsbeistände werden vorher vom Zeitpunkt der Hinrichtung informiert; auch die Verurteilten selbst erfahren erst wenige Minuten vorher davon.

Dies wird von Menschenrechtsorganisationen sowie ausländischen Regierungen als besonders grausam kritisiert. Die dadurch ausgelöste permanente Todesangst treibt nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen viele Todeskandidaten in den Wahnsinn.

Weder ein Gnadengesuch noch ein Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren garantieren den Aufschub der Vollstreckung.

Es ist Stand kein System erkennbar, wonach entschieden wird, ob ein Verurteilter hingerichtet oder ihm Aufschub gewährt wird.

Die Angehörigen werden auch selten informiert, ob der Verurteilte noch lebt oder bereits exekutiert wurde. Auch die Leichen der Hingerichteten werden ihnen nicht immer übergeben.

Sein Anwalt vermutete, dass damit Spuren des Todeskampfes vor den Angehörigen verheimlicht werden sollten. Die Wiederaufnahme des Prozesses, eine von nur sechs Wiederaufnahmen in der Nachkriegsgeschichte, führte aufgrund zu schwacher Beweislast zur Freilassung des nunmehr Jährigen.

Juni wurde ein Raubmörder hingerichtet. Im Juli wurden zwei des Mordes verurteilte Männer hingerichtet. September zum Tode verurteilt worden.

Zum Welttag gegen die Todesstrafe am Oktober mussten in Japan ca. Juli wurden sechs weitere Mitglieder seiner Sekte auf gleiche Weise hingerichtet.

Der japanische Justizminister Takashi Yamashita gab am Dezember die Vollstreckung von zwei zum Tode verurteilten Raubmördern im Internierungslager von Osaka bekannt.

Die beiden hingerichteten Männer, der jährige Keizo Okamoto ein ehemaliges Yakuza -Mitglied und der jährige Hiroya Suemori ein ehemaliger Investmentberater waren verurteilt worden, da sie im Januar zwei Geschäftsleute entführten, um Lösegeld in Höhe von Million Yen zu erpressen.

Sie erwürgten beide, gossen die Leichen in Beton und begruben sie in den Bergen. In Libyen unter Diktator Muammar al-Gaddafi war die Todesstrafe für viele Delikte vorgesehen; sie wurde hauptsächlich für Mord, Drogenhandel und Alkoholhandel verhängt.

Genaue Zahlen gab die Regierung nicht bekannt. Einige Exekutionen wurden im Fernsehen übertragen, die meisten geheim vollstreckt. Im sogenannten HIV-Prozess in Libyen gefällte Todesurteile vom Mai gegen sechs bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt wurden nach starken internationalen Protesten im Juli endgültig aufgehoben und in lebenslange Freiheitsstrafen umgewandelt.

Der neue französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy erreichte, dass die sechs Bulgarinnen eine Woche später freigelassen und nach Bulgarien ausgeflogen wurden.

Libyen lehnte das UN-Moratorium für Hinrichtungen von ab und verweigerte zum Tod Verurteilten vielfach rechtsstaatlichen Beistand. So wurden 18 gefangene Ausländer in Libyen willkürlich exekutiert.

Dies geschah während seiner Regentschaft jedoch nicht. Nach Gaddafis Sturz August behielten die neuen Machthaber die Todesstrafe im Strafrecht bei und drohten, sie gegen Angehörige der gestürzten Regierung und Verwandte Gaddafis zu verhängen.

Ursprünglich sollte die Todesstrafe nur bei aufgrund von Terrordelikten Verurteilten wieder vollstreckt werden. Ohne weitere Begründung wurde sie kurz darauf auch für andere Delikte wieder eingeführt.

Ende waren es Personen. Meist handelt es sich um Arme und Ungebildete, die keinen Zugang zu einem fähigen Strafverteidiger haben. Das pakistanische Strafgesetzbuch sieht für insgesamt 27 Delikte die Todesstrafe vor.

Von Kritikern im In- und Ausland wird auf zum Teil schockierende Umstände bei der Beweisermittlung hingewiesen, bei der Geständnisse unter Einsatz von Folter erpresst worden seien.

Dies habe vermutlich auch schon etliche Unschuldige an den Galgen gebracht. Hingerichtet würden auch Minderjährige oder Personen, die auf den Rollstuhl angewiesen seien.

Todesurteile werden für eine Reihe religiöser Vergehen hudud ausgesprochen, die zugleich als Angriff auf die staatliche Ordnung gelten: Koranschändung , Gotteslästerung und Abfall vom Islam.

Letzterer wird bei Männern mit dem Tod, bei Frauen mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe bestraft. Die Todesstrafe kann auch für Drogenhandel, Raubüberfall in Verbindung mit Schwerverletzten oder Toten sowie Alkoholkonsum, -handel oder -schmuggel verhängt werden.

April sechs Somalier enthauptet, die Autodiebstahl und Bedrohung von Taxifahrern begangen haben sollen.

Todesstrafen werden durch Enthauptung mit dem Schwert vollstreckt, üblicherweise vormittags auf einem öffentlichen Platz.

Da zum Tode Verurteilte begnadigt werden können, wenn alle Mitglieder einer Opferfamilie ihnen verziehen haben, warten sie oft jahrzehntelang im Gefängnis, bis zur Tatzeit minderjährige Opferangehörige volljährig sind und entscheiden können.

Die Verurteilten, ihre Anwälte und Angehörigen erfahren oft den Hinrichtungstermin nicht. Letzte Gnadeninstanz ist der amtierende König der Dynastie der Saud.

Von bis wurden folgende Delikte am häufigsten mit dem Tod bestraft: []. Januar wurden 47 Menschen hingerichtet, darunter der prominente schiitische Kleriker Nimr al-Nimr.

In den folgenden Tagen entwickelte sich eine ernsthafte diplomatische Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran , der ebenfalls scharf gegen die Hinrichtungen protestierte.

Höchststrafe für Verbrechen von Minderjährigen soll nunmehr eine zehnjährige Haft in einem Jugendgefängnis sein. Zwingend vorgeschrieben ist das Todesurteil bei Mord, Mordauftrag, illegalem Schusswaffengebrauch, Landesverrat und Drogenhandel.

Als Mörder gilt, wer einen oder mehrere Menschen mit der Absicht tötet, aus dessen oder deren Tod einen Vorteil z.

Erbschaft, Raub, Schweigen oder Befriedigung eines Triebes zu ziehen. Wer ohne Erlaubnis eine Schusswaffe wissentlich so abfeuert, dass ein Projektil aus deren Mündung austritt, ist des illegalen Schusswaffengebrauchs schuldig.

Ein Opfer muss es dabei nicht geben. Der Besitzer muss nicht der Eigentümer sein. Singapurs Justiz bedient sich bei Drogenbesitzdelikten oberhalb dieser Grenzen generell der Prima-facie -Regel, des sog.

Anscheinsbeweises , der eine Beweislastumkehr zur Folge hat. Wegen Doppelmordes wurde die Philippinerin Flor Contemplacion exekutiert, was zu einer langjährigen diplomatischen Krise zwischen beiden Ländern führte.

Delikte ohne zwingende Todesstrafe sind Meuterei, Piraterie, Entführung, Falschaussage, die zur Hinrichtung eines Unschuldigen führte, Raub, bei dem mindestens ein Opfer verletzt wurde, und Initiative und Verabredung zur Ermordung des Präsidenten.

Singapur ist, gemessen an der Bevölkerungszahl, das Land mit der höchsten Hinrichtungsrate der Welt. Die Hinrichtungen werden durch Hängen mit dem Strang vollzogen.

Hinrichtungen finden im Changi Prison am Freitagmorgen zum Sonnenaufgang statt. Nur sehr selten wird ein zum Tod Verurteilter begnadigt.

Chefhenker in Singapur war bis Darshan Singh , der rund Exekutionen durchführte. Obwohl die Todesstrafe in Singapur kaum öffentlich diskutiert wird, entstanden in den letzten Jahren einige von der Regierung tolerierte Menschenrechtsverbände dagegen.

Sie kritisieren besonders die zwingende Todesstrafe und argumentieren, dass sie die Autorität der Richterschaft unterminiere. Auch einige ehemalige Richter haben diese Rechtslage kritisiert.

November verurteilte der Singapore High Court ihn dafür zu sechs Wochen Haft und umgerechnet ca. Die Todesstrafe wurde in der Vergangenheit durch Erhängen praktiziert.

Seit bestand allerdings ein Moratorium und seitdem wurden keine Verurteilten mehr hingerichtet. Juni unterzeichnete Präsident Maithripala Sirisena ein Dekret, mit dem das Moratorium für die Todesstrafe aufgehoben wurde.

Er begründete dies mit dem zunehmenden Problem des Drogenhandels. Konkret betraf das Dekret vier inhaftierte verurteilte Drogenhändler.

Juni verurteilte die Europäische Union die geplante Wiederaufnahme der Hinrichtungen. Seit Gründung der Vereinigten Staaten wird dort über die Todesstrafe diskutiert.

Jahrhundert ab. Daher ist umstritten, ob fortwirkender Rassismus oder das Armutsgefälle diese Statistiken erklären. Ihm obliegt die letztinstanzliche Prüfung einzelner Kapitalverfahren mit Relevanz für das Bundesrecht.

George W. Bush hatte als Gouverneur von Texas Begnadigungsgesuche fast durchgehend abgelehnt. Roberts wollte die Möglichkeiten, in Todesstrafenfällen an den Obersten Gerichtshof zu appellieren, einschränken.

Seit wurden über Todeskandidaten hingerichtet, über warten darauf. Man schätzt, dass es seit bis zu Fehlurteile, Justizirrtümer und Hinrichtungen Unschuldiger gab.

Wo begründete Zweifel und Gnadengesuche nicht berücksichtigt wurden, sprechen Kritiker von Justizmorden. Nachdem unabhängige Prüfer in Illinois zahlreiche Fehlurteile und Verfahrensmängel nachgewiesen hatten, setzte Gouverneur George Ryan die Hinrichtungen dort aus und begnadigte Todeskandidaten am Januar zu lebenslanger Haft.

März die Todesstrafe für zur Tatzeit unter Jährige, da sie dem 8. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten widerspreche, der grausame und ungewöhnliche Bestrafungsarten verbietet vgl.

Roper v. Daraufhin wurden zunächst Todesurteile in lebenslange Freiheitsstrafen umgewandelt. Kein Präsidentschaftskandidat nahm bisher die Abschaffung der Todesstrafe in sein Programm auf.

Nach den Anschlägen vom Die Volksrepublik China sieht die Todesstrafe für mindestens 68 verschiedene Delikte vor, darunter Mord, schwerer Raubüberfall, Vergewaltigung, Bestechung, Geld- und Scheckfälschung, Steuerhinterziehung, verschiedene Diebstahlsdelikte, Zuhälterei, absichtliches Verbreiten von Krankheitskeimen, Plünderung archäologischer Ruinen und Gräber, Töten von Tieren besonders geschützter Arten.

Seit dürfen Todesstrafen nur nach Zustimmung des höchsten chinesischen Gerichts vollstreckt werden, seit nur noch mit einer Giftspritze. Begeht der Verurteilte in dieser Frist keine weiteren Straftaten, dann wird sein Todesurteil automatisch auf eine lebenslange oder jährige Freiheitsstrafe reduziert.

Diese kann bei guter Führung weiter begrenzt werden. Laut einem chinesischen Bericht sollen die zu dieser Strafe Verurteilten nach durchschnittlich 18 Jahren Haft freigekommen sein.

China lässt unter allen Staaten der Welt jährlich in absoluten Zahlen die meisten Menschen hinrichten. Die Regierung gibt dazu keine Zahlen bekannt und hält die meisten Exekutionen geheim.

Darunter war laut AI wie auch ein Minderjähriger, obwohl die Todesstrafe für zur Tatzeit Minderjährige seit verboten ist.

Zwischen und seien nach Medienberichten mindestens Personen hingerichtet worden nur ein Bruchteil der insgesamt in China Hingerichteten , aber in der Datenbank fanden sich nur 85 dieser Fälle.

Dezember wurde trotz starker internationaler Proteste mit dem Briten Akmal Shaikh erstmals seit 50 Jahren wieder ein Europäer in China hingerichtet.

Dieser Artikel behandelt die Strafe. Siehe auch : Hinrichtung. Die Todesstrafe ist verboten. Europarat , abgerufen am Mai Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte , 2.

März , abgerufen am Dezember August Juni , abgerufen am September Sie will nun zahlreiche Todesurteile vollstrecken. Abgerufen am Amnesty International, abgerufen am Juli Liste der Staaten mit und ohne Todesstrafe.

Februar wurde Ronald Joseph Ryan 41 in Melbourne gehängt für die angebliche Ermordung eines Gefängnisbeamten während eines missglückten Fluchtversuchs aus dem Gefängnis in Melbourne.

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Oktober ]. Der Hinrichtungsbefehl ergeht vom jeweiligen Justizminister und muss dann binnen fünf Tagen vollstreckt werden.

Ihnen bleiben dann noch ein letztes Mahl und ein Gebet. Die Familie, die Anwälte wie auch die Öffentlichkeit werden erst nach Vollzug unterrichtet.

Bei der Hinrichtung selbst sind nur der Anstaltsleiter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft anwesend. Der Häftling wird mit verbundenen Augen auf eine Falltür gestellt.

Im Nebenraum betätigen drei Vollzugsbeamte auf Kommando gleichzeitig einen Knopf, von dem nur einer die Falltür öffnet. So wird vermieden, dass einer der Beamten klar für den Tod verantwortlich ist.

Es soll die psychische Belastung der Wärter verringern. Auch vor dem Hintergrund der internationalen Kritik gibt es immer wieder Diskussionen über die Todesstrafe.

Sie wollen die Täter hängen sehen. Der Vollzug steht nun an. Begnadigungen werden sehr selten gewährt, und wenn, dann nur aufgrund von Krankheit oder fortgeschrittenem Alter.

Ob krank oder ungeschminkt: Der Mundschutz in der japanischen Gesellschaft. In vielen Seit der Meiji-Zeit sind Familiennamen für alle japanischen Bürger verpflichtend.

Zuvor waren diese nur bei Samurai, Adeligen und Händlern g Auch im Jahre war relativ eindeutig, welche Vornamen von Neugeborenen besonders beliebt waren.

Welche japanischen Namen waren für Mädch Ein Ausflug in den angr Lesen Sie hier , wie Sie Teil unseres Teams werden! Mai Aktualisiert: März Oktober August Juli April Ein Überblick Februar

Dennoch sei die Todesstrafe verhängt worden. Diese wird in Japan durch den Strang vollstreckt. Der Angeklagte hatte vor dem Urteil gesagt, er. Japans Justizministerin Mori teilte mit, sie habe den Hinrichtungsbeschluss nach sorgfältiger Prüfung des Falls unterzeichnet. (Foto: AP). Der

Sie führen seit dem Auf Initiative mehrerer Menschenrechtsorganisationen dient das Kolosseum in Rom seit als Monument gegen die Todesstrafe.

Am Damals beteiligten sich 80 Städte daran; bis wuchs die Teilnehmerzahl auf über Städte in 85 Staaten, darunter 64 Hauptstädte; [] nahmen über Städte teil.

Die Paulskirchenverfassung von schloss die Todesstrafe im Zivilrecht aus und nahm diese Abschaffung in ihren Grundrechtekatalog auf.

Damals diskutierten viele deutsche Akademiker das Für und Wider der Todesstrafe und publizierten Traktate dazu.

Auf diese übergeordnete Instanz setzend könnten Richter Todesurteile fällen, die sie sonst unterlassen hätten. Römisch-katholische und lutherische Theologen legitimierten staatliches Tötungsrecht mit Berufung auf Röm 13,4 f.

EU meist als göttliche Anordnung, so dass man darauf nicht verzichten könne, ohne Gottes Autorität zu untergraben. Ihrer kirchlichen Legitimation und staatlichen Anwendung traten nur einzelne evangelische Theologen entgegen, etwa Johann Ulrich Wirth [] und Albert Bitzius.

Vor allem der Sozialdemokrat Wilhelm Liebknecht sprach sich gegen sie aus; nach seiner Rede stimmte in zweiter Lesung eine Mehrheit von zu 81 Abgeordneten der Abschaffung zu.

Bundeskanzler Otto von Bismarck erreichte jedoch einen Umschwung, indem er die Einheit der Nation beschwor: Einige deutsche Länder würden dem Strafrechtsentwurf nur zustimmen, wenn die Todesstrafe darin beibehalten werde.

Dafür stimmten in dritter Lesung zu Abgeordnete. Todesurteile fällte eine Laienjury. Ein einmaliges Berufungsverfahren war möglich.

Erst wenn das Gnadengesuch ausdrücklich abgelehnt worden war, durfte das Urteil vollstreckt werden.

Enthauptungen führten mehrere Dutzend Scharfrichter an verschiedenen Orten im ganzen Reich aus. Bis waren dabei Zuschauer erlaubt, danach nur noch die vorgeschriebenen Zeugen.

König Wilhelm I. Im Königreich Bayern gab es von bis nur sieben Exekutionen. Unter Wilhelm II. Von bis gab es Fälle von Mord und Totschlag.

Dafür wurden jährlich durchschnittlich 25 Personen hingerichtet. Juli wurde als amtliche Bekanntmachung der Kriegszustand verhängt.

In dieser wurde die Todesstrafe für folgende Verbrechen festgelegt: Hochverrat, Landesverrat, Brandstiftung, vorsätzliches Herbeiführen einer Überschwemmung, vorsätzliche Gefährdung der Schifffahrt sowie die vorsätzliche Brunnenvergiftung.

Im Ersten Weltkrieg fällten deutsche Militärgerichte Todesurteile, [] viele davon wegen Desertion. Deren Abschaffung sei der notwendige Anfang einer grundlegenden Justiz- und Gesellschaftsreform zur Überwindung von Klassenherrschaft.

Die Todesstrafe für Mord, Spionage und Landesverrat blieb erhalten. Von bis wurden nach amtlichen Statistiken Todesurteile verhängt und davon vollstreckt.

Bis war die Kriminalitätsrate gegenüber der Weltkriegszeit stark angestiegen. Ab sank die Anzahl der Kapitalvergehen, Todesurteile und Hinrichtungen stetig.

Öffentliche Kritik trug dazu bei, dass Mordanklagen häufiger in Totschlaganklagen umgewandelt wurden und Generalstaatsanwälte ihr Begnadigungsrecht wahrnahmen.

Es drohte für die Mitgliedschaft in republikfeindlichen Vereinigungen und die Vorbereitung politischer Attentate die Todesstrafe an.

November aber nur eine teilweise Justizreform. Ein erneuter Abschaffungsantrag der SPD wurde im Reichstag in zweiter Lesung mehrheitlich abgelehnt: Die Todesstrafe sei wegen der kriegsbedingten Verrohung und Steigerung bei Schwerstverbrechen als starkes Abschreckungsmittel unaufgebbar; nach ihrer Abschaffung würden die Morde wieder zunehmen.

Ein statistischer Vergleich von sechs europäischen Staaten ergab bis jedoch weder einen solchen Anstieg noch überhaupt einen Einfluss der Todesstrafe auf die Mordraten dieser Staaten.

Der Todesstrafe bedarf es nicht. Adolf Hitler machte in seiner Schrift Mein Kampf 1. Februar auch rückwirkend für seit dem Januar begangene Taten geltend und hob somit den Rechtsgrundsatz keine Strafe ohne Gesetz auf.

Januar hingerichtet wurde, wird das neue Gesetz oft Lex van der Lubbe genannt. Danach vermehrten viele Verordnungen wie die Verordnung gegen Volksschädlinge vom 5.

September die Zahl der mit der Todesstrafe zu ahndenden Straftaten. Solchen Kerl steckt man entweder in ein Konzentrationslager oder tötet ihn.

In letzter Zeit ist das letztere wichtiger, um der Abschreckung willen. Vom Februar bis zum April wurde die Todesstrafe die Regelstrafe für 46 weitere Straftatbestände neben Mord, um die NS-Diktatur juristisch abzusichern.

Nach der amtlichen Statistik wurden zwischen und Allein der Volksgerichtshof verhängte 5. Militärgerichte fällten weitere etwa Die meisten Todesurteile wurden mit dem Fallbeil vollstreckt.

Auch Hängen war üblich, besonders bei Landesverrat und Massenhinrichtungen wie nach dem gescheiterten Attentat vom Juli : Damals wurden im Strafgefängnis Plötzensee bis zu Personen täglich hingerichtet, und zwar auf Befehl Hitlers auf besonders grausame Weise durch Hängen an Fleischerhaken mit Schlingen aus Klaviersaiten.

Januar stellte der Deutsche Bundestag fest, der Volksgerichtshof sei ein Terrorinstrument zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Willkürherrschaft gewesen.

Daher komme seinen Urteilen keine Rechtswirksamkeit zu. In einem Fall ist die Vollstreckung nicht erwiesen.

Nachdem die Deutsche Demokratische Republik DDR gegründet worden war und die Sowjetunion die Todesstrafe wiedereingeführt hatte, verurteilten sowjetische Militärtribunale bis insgesamt deutsche Zivilisten, oft aus sich überschneidenden Gründen, zum Tod.

Alle Todesurteile sowie weitere 31, die sich zeitlich keiner der beiden Perioden zuordnen lassen, wurden in Moskau vollstreckt.

Erst nach dem Ende der Sowjetunion machten russische Behörden Angaben zur Hinrichtung und rehabilitierten mindestens der nach Verurteilten.

Gegen den Aufstand des Standgerichte fällten mindestens achtzehn Todesurteile, die sofort vollstreckt wurden.

Gerichte der DDR verhängten rechtskräftige Todesurteile, davon wurden vollstreckt. Die Leichen der Hingerichteten wurden unter Geheimhaltung zum Leipziger Südfriedhof gebracht, anonym verbrannt und ihre Asche verscharrt.

Seit wurde die Todesstrafe nur noch selten verhängt. Als letzter Zivilist wurde am September der Kindermörder Erwin Hagedorn hingerichtet, als letzter Staatsbediensteter am Im Dezember verabschiedete die Volkskammer ein Gesetz dazu.

Fast alle Hinrichtungen in der DDR wurden geheim gehalten, [] selbst nach veröffentlichten Todesurteilen in Schauprozessen.

Die Angehörigen erhielten zwar eine Nachricht, doch wurden die Leichen nicht ausgehändigt. Zwischen und wurden die letzten Todesurteile im Gebiet der späteren Bundesrepublik Deutschland vollstreckt.

In Gefängnissen der US-Armee auf westdeutschem Boden wurden bis Personen zum Tod verurteilt; etwa davon wurden hingerichtet, davon im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg.

Dort wurden aber bis keine Todesurteile mehr gefällt. Als Letzten richteten westdeutsche Behörden am Das letzte Todesurteil im Bereich in der späteren Bundesrepublik Deutschland wurde am 7.

Mai einsatzbereit gemeldet. Drei Tage zuvor hatte der Parlamentarische Rat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet, das die Todesstrafe bundesweit aufhob.

In Bayern wurden die Bestimmungen zur Todesstrafe formell aus der Verfassung gestrichen, in Hessen West-Berlin gehörte wegen des Viermächte-Status bis nicht zum Geltungsbereich des Grundgesetzes.

Dort wurde zuletzt am Sie wurde deswegen aber nie verhängt. März Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin , S. Beim Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee im August sollten die Vertreter der Länder in den Westzonen einen Entwurf für ein deutsches Grundgesetz für den Parlamentarischen Rat erarbeiten.

Konsens war somit, die Regelung der Todesstrafe nicht den Ländern zu überlassen. Dezember überraschend ein Verbot der Todesstrafe vor.

Damit wollte seine Partei weitere alliierte Todesurteile für NS-Kriegsverbrecher anprangern, um so ehemalige Nationalsozialisten anzuwerben und den Druck zum Beenden der alliierten Entnazifizierung zu erhöhen.

Obwohl die CDU den Antrag ablehnte, fand dieser am 6. Mai eine deutliche parteiübergreifende Mehrheit.

Seitdem darf die Todesstrafe in der Bundesrepublik weder angeordnet noch vollstreckt werden. John Jay McCloy setzte daraufhin einige anstehende Hinrichtungen aus.

Dennoch wurden in Landsberg am 7. Juni letztmals sieben deutsche Kriegsverbrecher gehängt. Einzelne Länderverfassungen behielten noch eine Weile Bestimmungen zur Todesstrafe, die das übergeordnete Grundgesetz entkräftet hatte.

So wurde Art. Februar gestrichen. In der Verfassung des Saarlandes , das der Bundesrepublik beitrat, stand bis eine ähnliche Vorschrift.

Unter dem Eindruck einiger schwerer Gewaltverbrechen forderte die rechtskonservative Bayernpartei , die Todesstrafe wiedereinzuführen.

Deren Abgeordneter Hermann Etzel begründete das in der Bundestagsdebatte am März mit Todesstrafengesetzen der Kaiserzeit und der Weimarer Zeit.

Er behauptete, das Grundgesetz sei auf undemokratische Weise entstanden und entspreche nicht dem Bevölkerungswillen. Nur die Deutsche Partei stimmte dem Antrag zu, so dass er bereits die einfache Mehrheit verfehlte.

Nach Umfragen befürworteten Mehrheiten der Befragten die Todesstrafe bis Die Zahl der Befürworter ging stetig zurück, stieg aber in einzelnen Jahren zum Beispiel wegen Sexualdelikten, etwa oder , kurzfristig erneut an.

Sie sei wegen Art. Stattdessen können nach Grundgesetzänderung solche Personen erschossen werden, die von Terroristen in menschenerpresserischer Geiselnahme befreit werden sollen.

Durch höchstrichterlichen Beschluss wird das Todesurteil gefällt. Keine Rechtsmittel möglich. Daher wurde der Geltungsbereich von Art.

Umstritten blieb, ob er in Verbindung mit Art. Rechtswissenschaftler diskutieren auch, ob Art. Einige Verfassungsrechtler bestreiten die allgemeine Unvereinbarkeit der Todesstrafe mit der Menschenwürde.

Das lasse sich rechtshistorisch und zukünftig nicht belegen. Der Verfassungsgeber habe daher darauf verzichtet, Art. Es blieben also Kapitalverbrechen denkbar, für die ausnahmsweise die Todesstrafe angedroht werden könne.

Da dieser durch die Ewigkeitsklausel gegen Änderungen geschützt ist, sei Art. November Das Bundesverfassungsgericht stufte in seinem Urteil zum zweiten NPD-Verbotsverfahren die Forderung der Partei nach einer Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe als verfassungsfeindlich ein.

Obwohl sie sich nicht durchsetzen konnten, blieb die Forderung fortan in der Diskussion. Im und nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen Hinrichtungen nochmals enorm zu.

Nach der Besatzungszeit sollen allein Personen ohne Gerichtsverfahren hingerichtet worden sein. Dieser wurde gemeinsam mit seinem Komplizen Claude Buffet für die Ermordung von zwei Geiseln anlässlich eines Ausbruchsversuches aus dem Gefängnis verurteilt, obwohl erwiesen war, dass er den Mord nicht verübt hatte.

Dies machte Badinter von einem Kritiker zu einem vehementen Gegner der Todesstrafe. Von nun an verteidigte er oft Angeklagte, denen die Todesstrafe drohte, und erhielt deshalb den Spitznamen Monsieur Abolition.

Danach gab es drei Jahre lang kein Todesurteil. Juli wurde der Kindesmörder Christian Ranucci hingerichtet. Im Juni erwirkte Badinter durch ein denkwürdiges Plädoyer gegen die Todesstrafe gegen den öffentlichen Druck die Abwendung der Todesstrafe für den Kindesmörder Patrick Henri, der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde.

Noch kritisierte Amnesty International die Praxis der Todesstrafe in Frankreich , [] die bis mit dem Fallbeil vollzogen werden konnte. Das letzte in oberster Gerichtsinstanz bestätigte Todesurteil erging gegen den späteren Historiker Philippe Maurice , das letzte Todesurteil in erster Instanz wurde am September , zwei Tage vor dem endgültigen Abschaffungsbeschluss durch den französischen Senat , in Colmar ausgesprochen.

Zur Hinrichtung kam es nicht mehr. Dieser erreichte im September mit einer engagierten Rede in der Nationalversammlung eine Dreiviertelmehrheit für die Untersagung der Todesstrafe.

September offiziell zustimmte. Februar ratifizierte Frankreich zudem das sechste Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention.

Februar wurde das Verbot der Todesstrafe in die französische Verfassung aufgenommen. Die im Kongress versammelten Abgeordneten von Nationalversammlung und Senat beschlossen die Änderung mit zu 26 Stimmen.

Zum Jahrestag ihrer Abschaffung erwog die französische Zentralbank die Ausgabe einer Zwei-Euro-Gedächtnismünze , was jedoch nicht realisiert wurde.

Nach einer Umfrage vom September befürworteten 42 Prozent der Franzosen die Wiedereinführung der Todesstrafe, darunter rund 44 Prozent der Männer und 48 Prozent aller Bürger im Alter zwischen 35 und 49 bzw.

Bei Franzosen zwischen 25 und 34 Jahren liegt der Anteil bei 32 Prozent. Das Fürstentum Liechtenstein war politisch und hinsichtlich des Rechtssystems jahrhundertelang eng mit Österreich verbunden.

Februar November wurde im Rahmen eines dreifachen Mordes, bei dem ein Familienvater seine Frau und zwei seiner Kinder erschoss, letztmals von einem liechtensteinischen Gericht, konkret dem Fürstlich-liechtensteinischen Kriminalgericht , die Todesstrafe verhängt.

Die Juristen hatten auf Grund des veralteten Strafgesetzes keine andere Wahl, als die Todesstrafe auszusprechen, dennoch war zu jenem Zeitpunkt klar, dass diese nicht vollstreckt wird.

Man setzte daher folgerichtig, wie bereits zuvor üblich, auf die Begnadigung durch den Landesfürsten , so kam es am In den Niederlanden wurde die Todesstrafe im zivilen Strafrecht abgeschafft, nicht im Kriegsrecht und Militärstrafrecht.

Die letzten zwei Hinrichtungen erfolgten Als vom Mai beim Westfeldzug die deutsche Wehrmacht einmarschierte, wurden drei Soldaten wegen Desertion verurteilt und hingerichtet.

Unter der deutschen Besetzung wurden viele Todesurteile gefällt und ausgeführt. Kurz nach der Befreiung kam es vielerorts in den Niederlanden zu Lynchjustiz.

März erschossen. Königin Juliana begnadigte viele der übrigen. Die letzten beiden wurden im Januar kurz vor ihrem Tod entlassen.

In Österreich gab es seit dem Joseph II. Aus wirtschaftlichen Gründen und weil es abschreckender und empfindlicher sein sollte, setzte man Sträflinge stattdessen zur Zwangsarbeit wie etwa dem Schiffziehen auf der Donau ein, [] an deren Umständen jedoch viele starben.

Frauen wurden ab nicht mehr zum Tod verurteilt. Erst wurde mit der Kindesmörderin Juliana Hummel wieder eine Frau zum Tod verurteilt und hingerichtet.

Die Strafrechtsreform von sah die Todesstrafe nur noch für Mord vor. Während des Ersten Weltkriegs bis galt jedoch ein Notverordnungsrecht, das erneut weitere Delikte mit dem Tod bestrafte.

Dann schaffte die Erste österreichische Republik die Todesstrafe für ordentliche Verfahren ab. Die Vorschriften betreffend das standrechtliche Verfahren blieben davon unberührt.

Insgesamt wurden zwischen Februar und März in Österreich Todesurteile ausgesprochen, [] von denen die meisten in Haftstrafen umgewandelt wurden.

In der Zweiten Republik war die Todesstrafe für schwere Delikte zunächst noch vorgesehen. Durch österreichische Gerichte wurden nach dem Zweiten Weltkrieg noch Todesurteile — davon 30 durch Volksgerichte [] — verhängt und 46 vollstreckt.

März im Landesgericht für Strafsachen Wien erhängt wurde. Die Todesstrafe in der Republik Österreich wurde für ordentliche, am 7.

Februar auch für standrechtliche Verfahren abgeschafft. Rechtsgrundlage dafür sind Artikel 85 Bundes-Verfassungsgesetz , das 6.

Zusatzprotokoll zur EMRK. Die letzte Hinrichtung nach alliiertem Recht — ebenfalls durch Erhängen — fand im Februar in der US-amerikanischen Besatzungszone statt.

In Osttimor ist die Todesstrafe nach Section 29 der Verfassung seit der Wiederherstellung der Unabhängigkeit des Landes abgeschafft.

Dagegen entstand eine bürgerliche Opposition, darunter Leo Tolstoi und seine Anhänger. Nach der Februarrevolution hob Alexander Kerenski die Todesstrafe im russischen Militärstrafrecht auf, um desertierte Soldaten zu schützen.

Nach drei Monaten führte die provisorische Regierung sie jedoch wieder ein. Februar verurteilten kommunistische Volksgerichte daraufhin Angehörige der Eliten Bulgariens zum Tod.

Die Todesurteile wurden in der folgenden Nacht vollstreckt. Das Verfassungsgericht der Russischen Föderation setzte jedoch alle Todesurteile aus und verbot weitere.

Die letzte Hinrichtung in Schweden wurde in Stockholm am Dezember an dem Raubmörder Alfred Ander vollzogen. Nach diesem Datum ausgesprochene Todesstrafen wurden nicht mehr ausgeführt.

Im Zuge der Verfassungsreform wurde die Todesstrafe dann endgültig abgeschafft. Im zivilen Strafrecht der Schweiz war seit der frühen Neuzeit die Enthauptung durch das Richtschwert die übliche Hinrichtungsmethode für zum Tod Verurteilte.

Januar in Moudon. Bereits war die Todesstrafe für politische Vergehen in der Bundesverfassung abgeschafft worden. In der Verfassungsrevision von wurde sie generell verboten damals Art.

Wegen einer deutlichen Zunahme der Kriminalität, die wohl auch auf eine damalige Rezession zurückzuführen war, wurde das Verbot der Todesstrafe aber in der Volksabstimmung vom Die zivile Todesstrafe wurde in der Schweiz seit selten vollzogen zwischen und kam es bei 95 Todesurteilen zu 38 Hinrichtungen [] und war in den übrigen kantonalen Strafgesetzbüchern auch nach der Wiedereinführung nicht mehr vorgesehen.

Zwischen und wurden sämtliche von den Gerichten ausgesprochenen Todesurteile auch in schwersten Mordfällen von den zuständigen Kantonsparlamenten durch ihr Gnadenrecht in lebenslange Haft umgewandelt, so dass der Strafrechtsexperte Carl Stooss Anfang schrieb, die Todesstrafe sei in der Schweiz de facto abgeschafft.

Insgesamt wurden zwischen und in der Schweiz von zivilen Gerichten 22 Todesurteile gefällt. Dezember also 39 Jahre später verabschiedete das Parlament nach heftigen Debatten ein eidgenössisches Strafgesetzbuch , das die Todesstrafe definitiv ausschloss.

Gegen diese Vereinheitlichung wurde erfolgreich das Referendum ergriffen, sodass es am 3. Juli zur Volksabstimmung kam. Januar in Kraft, womit die zivile Todesstrafe in der Schweiz abgeschafft war.

Oktober in Sarnen im Kanton Obwalden hingerichtet. Da die Abschaffung der Todesstrafe zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossen, aber noch nicht in Kraft war, löste die Ablehnung des Gnadengesuchs durch das Obwaldner Kantonsparlament eine zum Teil heftige Debatte aus.

Ebenfalls erst nach der Abstimmung verurteilt und hingerichtet worden war bereits Paul Irniger im Kanton Zug ; Irniger hatte allerdings auf Appellation und Gnadengesuch verzichtet.

Auf dieser Basis wurden im Zweiten Weltkrieg 30 Menschen zum Tod verurteilt; 17 davon wurden bis zum Kriegsende erschossen. Er trug damit zur parlamentarischen Ablehnung des Gnadengesuchs bei.

In der Totalrevision der Bundesverfassung von wurde die Todesstrafe auch auf Verfassungsebene verboten. Seit der Abschaffung der zivilen Todesstrafe gab es mehrere Versuche, diese wieder einzuführen.

Der Nationalrat lehnte diese mit gegen 3 Stimmen ab. Versuche zur Wiedereinführung der militärischen Todesstrafe sind bisher keine unternommen worden.

Bonaparte — im Jahr an, Hinrichtungen nur mit der Garrotte durchzuführen. Kurz danach änderte er seine Meinung; ab wurde bis zur Abschaffung der Todesstrafe in der Zweiten Republik nur noch mit der Guillotine hingerichtet.

Die Verfassung der Zweiten Republik enthielt keine Todesstrafe span. Dezember in Kraft getreten. Artikel 15 hat die Todesstrafe abgeschafft, enthält aber eine Ausnahme für den Kriegsfall:.

Queda abolida la pena de muerte, salvo lo que puedan disponer las leyes penales militares para tiempos de guerra. Die Todesstrafe ist abgeschafft, mit Ausnahme der Bestimmungen, die die militärischen Strafgesetze für Kriegszeiten festlegen können.

Dazu wäre eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erforderlich. Nach Beobachtern rechtfertigt dies keine Wiedereinführung der Todesstrafe.

Allerdings war die Rechtsanwendung sehr uneinheitlich. Zudem lag es im Ermessen des Richters, ob Gnadengesuche des Verurteilten zugelassen wurden.

Ab wurde die Todesstrafe nur noch für Mord, Hochverrat, Piraterie und schwere Brandstiftung verhängt. In England wurden um mehr Todesstrafen verhängt denn je zuvor.

Aufgrund ihrer Empfehlungen wurde die Todesstrafe ab nur noch für besonders schwere Fälle von Mord verhängt, zum Beispiel an Polizeibeamten in Ausübung des Dienstes.

Zu einer Kontroverse über die Todesstrafe führte der Fall des jungen Derek Bentley , der für einen Mord gehängt wurde, den er nicht begangen hatte.

August gehängt. Danach war ein Todesurteil nur noch für Hochverrat oder Piraterie möglich, wurde aber dafür nie vollstreckt. In Nordirland war die Todesstrafe formell noch bis erlaubt.

Seit fanden aber keine Hinrichtungen mehr statt. Dort war bereits seit niemand mehr hingerichtet worden.

Zwei parlamentarische Initiativen zur Wiedereinführung scheiterten. Im Dezember ratifizierte das Vereinigte Königreich das Zweite Fakultativprotokoll des Internationalen Paktes über Bürgerliche und Politische Rechte , das die Abschaffung völkerrechtlich verbindlich festschreibt.

Todesurteile werden selten vollstreckt; zwischen und gab es keine Hinrichtungen. Infolge der Gruppenvergewaltigung in Delhi verschärfte Indien im Februar sein Sexualstrafrecht : Für Vergewaltigungen, deren Opfer dauerhaft ins Koma fällt oder stirbt, kann seither die Todesstrafe verhängt werden.

Neben ihnen warten aktuell weitere 18 zum Tod Verurteilte in Indien auf ihre Hinrichtung. Ihre Gnadengesuche lehnte der Staatspräsident ab.

Für sind 20 Hinrichtungen angekündigt Stand Januar ; gab es keine Hinrichtungen. Im Irak wurde die Todesstrafe nach dem Sturz Saddam Husseins zunächst abgeschafft, jedoch im August wieder eingeführt.

Bis April wurden dann mindestens Menschen zum Tod verurteilt und hingerichtet. Dem Verdacht, dass Geständnisse durch Folter erzwungen wurden, werde kaum nachgegangen.

Iran gehört, vor allem seit der islamischen Revolution im Jahr , zu den Ländern mit den meisten Hinrichtungen pro Jahr; in absoluten Zahlen rangiert es an zweiter Stelle nach China.

Mord, Ehebruch und Drogenhandel zählen zu den todeswürdigen Verbrechen; auch ein Todesurteil für wiederholten Alkoholkonsum ist bekannt.

Häufig wurden zur Tatzeit Minderjährige zum Tode verurteilt und hingerichtet. Während der Amtszeit — von Mahmud Ahmadinedschad als iranischer Präsident nahm die Zahl der Hinrichtungen zu, insbesondere in Folge der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen Nach dem Amtsantritt Hassan Rohanis am Juni stiegen die Exekutionszahlen nochmals deutlich an.

So wurden zwischen Juli und Juni nachweislich insgesamt Personen hingerichtet [] [] und im Kalenderjahr mit Menschen so viele wie seit nicht mehr.

Es gibt seit folgende Ausnahmegesetze, die die Todesstrafe vorsehen: In Kriegszeiten, in Fällen von Genozid , Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie gegen das jüdische Volk darf die Todesstrafe verhängt werden.

Im Militärstrafrecht gilt auch die Todesstrafe. Im besetzten Westjordanland lässt die israelische Militärgerichtsbarkeit die Todesstrafe zu.

Februar hatte Israel die Todesstrafe im Zivilstrafrecht für gewöhnliche Straftaten und in Friedenszeiten abgeschafft.

Dezember , sieht auch vor, dass auch für Strafgerichte dieselben Voraussetzung wie für das Militärstrafrecht zur Verhängung der Todesstrafe gelten.

April führte Israel die Todesstrafe für Terroristen ein, die besonders grausame Anschläge verübt haben. Die Entscheidung in solchen Fällen wird den Staatsanwälten überlassen.

Bisher wurde noch niemand als Terrorist zum Tode verurteilt. Israel gehört damit zu den Staaten, die die Todesstrafe nicht anwenden.

Gezielte Tötungen von Staatsfeinden auch im Ausland werden von Israel als Teil der militärischen Selbstverteidigung durchgeführt. Januar Im Militärstrafgesetzbuch und im kolonialen Strafgesetzbuch blieb die Todesstrafe jedoch nach wie vor in Kraft und wurde während des Ersten Weltkriegs — massiv angewendet für Akte der Desertion , des Ungehorsams und "unehrenhaften Verhaltens".

Die Todesstrafe kann in Japan für 17 Delikte verhängt werden. Meist handelt es sich um Verurteilungen wegen Mordes oder Verbrechen mit Todesfolge.

Seit fanden über Hinrichtungen statt, davon 98 im Zeitraum bis Im gleichen Zeitraum wurden vier Verurteilte freigelassen, nachdem in Wiederaufnahmeverfahren ihre Unschuld festgestellt wurde.

Die Zahl der Verurteilungen ist Stand seit Jahren rückläufig. Todesstrafen werden in Japan durch Hängen vollstreckt.

In den er Jahren kam auch die Enthauptung durch das Schwert zum Einsatz, wurde aber später wegen Grausamkeit abgeschafft.

Für das weitere Verfahren gibt es keine gesetzlichen Richtlinien. Oft müssen Todeskandidaten mehrere Jahrzehnte auf die Hinrichtung warten.

So starb Tomiyama Tsuneki am 9. Todestraktinsassen dürfen keinen Fernseher nutzen und nur drei vorher genehmigte Bücher besitzen.

Weder ihre Angehörigen noch ihre Rechtsbeistände werden vorher vom Zeitpunkt der Hinrichtung informiert; auch die Verurteilten selbst erfahren erst wenige Minuten vorher davon.

Dies wird von Menschenrechtsorganisationen sowie ausländischen Regierungen als besonders grausam kritisiert. Die dadurch ausgelöste permanente Todesangst treibt nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen viele Todeskandidaten in den Wahnsinn.

Weder ein Gnadengesuch noch ein Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren garantieren den Aufschub der Vollstreckung.

Es ist Stand kein System erkennbar, wonach entschieden wird, ob ein Verurteilter hingerichtet oder ihm Aufschub gewährt wird.

Die Angehörigen werden auch selten informiert, ob der Verurteilte noch lebt oder bereits exekutiert wurde. Auch die Leichen der Hingerichteten werden ihnen nicht immer übergeben.

Sein Anwalt vermutete, dass damit Spuren des Todeskampfes vor den Angehörigen verheimlicht werden sollten. Oft müssen sie den ganzen Tag in einer bestimmten Haltung sitzen.

Die Zelle wird videobewacht und das Licht auch nachts nicht ganz ausgeschaltet. Besuche sowohl von der Familie als auch von den Anwälten werden nur selten genehmigt.

Zu den inhumanen Haftbedingungen kommt, dass die Todeskandidaten jeden Tag erneut mit ihrer Hinrichtung rechnen müssen. Das treibt viele in den Wahnsinn.

Zwischen Todesurteil und Vollzug vergehen sechs bis 20 Jahre. Der Hinrichtungsbefehl ergeht vom jeweiligen Justizminister und muss dann binnen fünf Tagen vollstreckt werden.

Ihnen bleiben dann noch ein letztes Mahl und ein Gebet. Die Familie, die Anwälte wie auch die Öffentlichkeit werden erst nach Vollzug unterrichtet.

Bei der Hinrichtung selbst sind nur der Anstaltsleiter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft anwesend. Der Häftling wird mit verbundenen Augen auf eine Falltür gestellt.

Im Nebenraum betätigen drei Vollzugsbeamte auf Kommando gleichzeitig einen Knopf, von dem nur einer die Falltür öffnet. So wird vermieden, dass einer der Beamten klar für den Tod verantwortlich ist.

Es soll die psychische Belastung der Wärter verringern. Auch vor dem Hintergrund der internationalen Kritik gibt es immer wieder Diskussionen über die Todesstrafe.

Sie wollen die Täter hängen sehen. Der Vollzug steht nun an. Begnadigungen werden sehr selten gewährt, und wenn, dann nur aufgrund von Krankheit oder fortgeschrittenem Alter.

Die beiden Verurteilten wurden durch den Strang hingerichtet. Wie das Justizministerium bekannt gab, hatte der jährige Koichi Shoji zwei Frauen in der Präfektur Kanagawa getötet; der jährige Yasunori Suzuki hatte zwischen und drei Frauen in der Präfektur Fukuoka ermordet.

Die Verurteilten hätten ihren Opfern aus egoistischen Gründen das Leben genommen. Mit den an diesem Montag vollstreckten Hinrichtungen hat Yamashita, der im Oktober letzten Jahres Minister wurde, schon zum vierten Mal die Todesstrafe verhängt.

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1 Kommentare

  1. Zumuro

    Ist Einverstanden, diese bemerkenswerte Meinung

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